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Die Nathan Söderblom Kirche - unser Mittelpunkt

 

 

 

Das neue "interesse"... unsere Gemeindezeitung, damit Sie mittendrin sind.

 

 

Hier können Sie das "interesse" lesen.

Und hier zum direkt lesen der Thementitel dieser Ausgabe:

1000 Kraniche für die Nathan- Söderblom-Kirche?

Als Zeichen unserer Hoffnung und unseres sehnsüchtigen Wunsches nach Frieden in einer zur Zeit so aufgeladenen Welt wollen wir versuchen, 1000 Kraniche zu basteln und sie in unsere Kirche zu hängen.

Die Anleitung dazu finden Sie im "interesse".

Wir freuen uns über viele bunte kleine Papierkraniche mit guten Gedanken daran.

 

Am 6. September war nun der Gottesdienst mit noch mehr als 1000 Kranichen.

Sie hängen bis zum Erntedankgottesdienst am 4. Oktober in der Kirche.

Kommen Sie doch einmal, um dieses wunderbare Bild der vielen Friedenszeichen zu sehen.

Im Gottesdienst oder dann, wenn die Kirche für Sie offen ist: zu den Marktzeiten am Mittwoch und am Samstag!

 

 

 

Septemberbrief aus Quilmes

 

 

 

 

 

"Wie wir uns gegenseitig begleiten, den so ungewissen Weg gemeinsam weiter gehen können, darum geht es jeden Tag aufs Neue.

Und darum geht es auch in unserer Beziehung zu Ihnen, zu Euch. Inmitten so vieler Ungewissheiten bei uns wie bei Ihnen ist unsere Verbundheit ein Fenster, dass wir hin und her öffnen können, wie tröstlich!"

Das sind Sätze aus dem neuesten Brief aus Quilmes. Lesen Sie hier den ganzen Brief.

 

 

 

 

 

 

 

 

+++ AKTUELLE INFORMATIONEN +++ Reinbek, 7.5.2020

„Lasst uns aufeinander achten und zu Liebe und zu guten Taten anleiten“ (Hebräer 10,24)

Liebe Mitmenschen,

aufeinander achten in dieser Zeit – nichts ist gerade wichtiger!

Das Zitat aus dem Hebräerbrief scheint genau in unsere Situation zu sprechen.

Aber: Was bedeutet es denn im Moment, aufeinander zu achten?

Umarmungen und Nähe, Zeichen unserer Zuneigung und Achtung zueinander, sind gefährlich geworden.

Wir achten auf unsere Lieben, in dem wir sie nicht sehen.

So vieles ist auf den Kopf gestellt.

Aber aufeinander achten bedeutet auch, miteinander im Gespräch zu bleiben und miteinander seinen Glauben zu teilen.

Der Kirchengemeinderat hat sich dazu entschieden, für die kommende Zeit einen achtsamen Weg zu beschreiten.

Gottesdienste

„Das ganze Leben ist Gottesdienst“, sagt Paulus im Brief an die Römer. Wir dienen Gott, indem wir aufeinander achten, beten, unseren Mitmenschen helfen, dankbar sind, singen.

Unser Leben ist Gottesdienst und der ist nicht beschränkt auf die eine Stunde, die wir in der Kirche zusammenkommen.

Und gleichzeitig stärkt uns das Zusammensein, die Nähe zu Gott, die Musik, die wir gemeinsam hören, und nicht zuletzt das gemeinsame Gebet.

Daher werden wir ab Sonntag, den 17. Mai, wieder zusammen Gottesdienst feiern.

Jedoch in einer anderen als der bisher bekannten Form.

Ein jeder und eine jede möge achtsam für sich und seine Lieben entscheiden, ob er oder sie an diesem Gottesdienst teilnehmen kann und möchte.

Für alle, die nicht kommen können und trotzdem teilhaben wollen, wird es die Möglichkeit geben, den Ablauf zu bekommen und von zuhause aus mitzufeiern.

Bitte melden Sie sich dazu im Kirchenbüro!

Außerdem arbeiten wir an einer Möglichkeit, die Gottesdienste als Audio aufzuzeichnen, sodass man sie über die Homepage hören kann.

Gerade die Menschen der Risikogruppen möchten wir ermutigen, diese Alternativformen anzunehmen und möglichst zuhause zu feiern!

Für das Feiern von Gottesdiensten in der Kirche bedeutet das:

• Eine Voranmeldung ist nicht nötig!

• Der Gottesdienst wird zwischen 30 und 40 Minuten dauern.

• Wir werden vorerst auf das Feiern von Abendmahl verzichten.

• Bitte kommen Sie mit Mund-Nasen-Schutz.

• Wir verzichten auf Gesang – aber natürlich nicht auf Musik!

• Bitte kommen Sie nicht mit Erkältungssymptomen.

• Sollten mehr Menschen kommen, als auf Grund der Vorgaben in die Kirche hineinpassen, kann der Gottesdienst auch wiederholt werden.

• Wir sind verpflichtet Ihre Kontaktdaten aufzunehmen.

Diese werden nur dazu genutzt, Sie im Falle einer Infektion eines anderen Besuchers zu informieren. Nach vier Wochen werden sie vernichtet.

Für uns alle ist dieses Feiern von Gottesdiensten in dieser Zeit neu.

Lassen Sie es uns miteinander ausprobieren und mit der Zeit lernen, wie wir gut miteinander feiern können unter diesen Achtsamkeit erfordernden Umständen!

Gruppen und Kreise

Unsere Gruppen und Kreise sind zur Zeit ausgesetzt. Wann wir uns wieder in gewohnter Art und Weise treffen können, können wir im Moment noch nicht sagen. Bei jeder Änderung werden wir Sie und Euch natürlich schnellstmöglich informieren.

Kirchenbüro

Das Kirchenbüro bleibt für den Publikumsverkehr geschlossen. Sie erreichen unsere Gemeindesekretärin Frau Peters unter der Nummer 722 63 15 oder unter der E-Mail-Adresse buero@kirche-reinbek-west.de Bleiben Sie behütet!

Es grüßt Sie herzlich für den Kirchengemeinderat Pastorin Bente Küster

 

 

Texte seit Palmsonntag als Link

Podcasts für die Zeit von Palmsonntag bis Ostern und darüber hinaus

 

Für alle Tage

Palmsonntag

Gründonnerstag ... der Text hierzu steht weiter unten

Karfreitag... auch dazu ein Text weiter unten

Ostern... der Text dazu steht weiter unten

Ostermontag... der Text in Auszügen steht weiter unten.

Quasimodogeniti

Jubilate

Kantate

Nacht_gedacht Warten

Hier werden wir im Laufe der Zeit  immer wieder Neues einstellen. Seien Sie gespannt!

 

 

 

Nach_tgedacht Warten

Als ich ein Teenager war, hatte ich ein ganz merkwürdiges Hobby: Gedichte lesen!

Mein Lieblingsdichter war Erich Kästner.

Je mehr ich von ihm las, desto mehr beschlich mich das Gefühl, dass Kästner von einer großen Traurigkeit umfangen war. Seine Kinderbücher haben mich davon nicht so viel spüren lassen. Aber seine Gedichte passten in meine melancholische Teenagerstimmung.

Dieses hier kann ich bis heute auswendig.

Ein Mann gibt Auskunft Das Jahr war schön und wird nicht wiederkehren.

Du wusstest, was ich wollte, stets und gehst.

Ich wünschte zwar, ich könnte dir's erklären, und wünsche doch, daß du mich nicht verstehst.

Ihr habt es gut, denn Ihr dürft alles fühlen.

Und wenn Ihr trauert, drückt uns nur der Schuh.

Ach, uns're Seelen sitzen wie auf Stühlen und sehn der Liebe zu.

Diese eine Zeile berührte mich besonders: Ach, unsre Seelen sitzen wie auf Stühlen und sehn der Liebe zu.

Ich hatte mir ausgemalt, wie da eine Reihe von Stühlen stehen, die in gebührendem Abstand aufgestellt sind, auf jedem von ihnen eine Seele, und alle schauen der Liebe zu.

Wie genau sehen Seelen aus, die auf Stühlen sitzen?

Ich glaube, eine Seele ist: zerbrechlich, Gold schimmernd, eigentlich unsichtbar, aber nicht ganz.

Eine Seele ist freischwebend und daher eigentlich keine, die auf einem Stuhl sitzt.

Sie ist irgendwie erhaben. Eine Seele hat mehr gesehen, als wir, obwohl sie Teil von uns ist.

Sie ist unergründlich. Und wir können unser ganzes Leben damit verbringen, unsere Seele kennenzulernen.

Sie ist niemals fertig! Eine Seele braucht immer ein offenes Fenster, denn sie atmet Freiheit.

Sie strebt dorthin und nimmt uns an die Hand.

Deswegen dürfen Seelen auch nicht auf Stühlen sitzen. Das macht Kästners Zeile ja so tragisch!

 

Und wie sieht eigentlich die Liebe aus?

Die Liebe und die Seele sind sich dadurch ähnlich, dass sie unsichtbar und zerbrechlich sind.

Sie fühlen sich beide nicht wohl auf Stühlen.

Die Liebe ist unsichtbar, aber sie hat die Eigenschaft, Dinge sichtbar zu machen:

Die Liebe bringt die Sehnsucht der Seele nach Freiheit in eine Form.

Menschen verändern sich, wenn sie lieben. Sie werden angreifbarer aber auch stärker.

Wenn wir lieben wird uns egaler, was andere Menschen über uns denken. Wir lieben einfach.

Die Liebe hält nichts auf irgendeinem Stuhl. Sie will raus.

Mir wurde klar: Seelen sind auf Stühlen am falschen Platz. Sie fühlen sich dort nicht wohl.

Auch der Mann, der in dem Gedicht Auskunft gibt (Erich Kästner selbst?) fühlt sich nicht wohl.

Das Gedicht endet so: Es ist bequem mit Worten zu erklären. Ich tu es nur, weil du es so verlangst. Das Jahr war schön und wird nicht wiederkehren. Und wer kommt nun? Leb wohl! Ich habe Angst.

Ich dachte immer: der Mann nimmt nun seinen Stuhl, auf dem seine Seele sitzt, und trägt ihn vorsichtig hinaus. Damit die Seele nur ja nicht hinunterfällt.

Ich habe mich gefragt: Wovon träumt dieser Mann?

Heute würde ich sagen: Er träumt davon, dass seine Verletzlichkeit kein Mangel, sondern Zeichen seiner Stärke ist.

Er träumt von einer Gesellschaft, in der er einen Platz hat. In der er nicht zwischen Stühlen sitzt.

Er träumt davon, anzukommen, mit all dem, was er ist.

Er träumt davon, seiner Seele die Freiheit zu geben, die sie atmen will.

Wird der Mann das erleben, wenn er nur lange genug wartet?

( Musik: Wait for the Lord.)

In welchem Land und welcher Zeit fühlen sich unsere Seelen wohl?

In welcher Zeit wollen wir leben? Worauf warten wir?

Wann sitzen unsere Seele nicht auf Stühlen oder zwischen Stühlen, sondern tatsächlich in der Freiheit, in die sie gehören?

Wir warten, weil wir gar nicht anders können. Wir warten auf Dinge, die wir uns wünschen und auf Dinge, von denen wir noch gar nicht wissen, dass es sie gibt. Wir warten, weil das menschlich ist.

Der Zustand, nicht fertig zu sein, nicht immer dort zu sein, wo wir hingehören.

Auch Jesus weiß davon. Von diesem Gefühl, im Warteraum zu sitzen. Niemandem gerecht zu werden. Traurig zu sein.

Er sagt: Auch ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen.

Das ist unsere Hoffnung. In diesem Leben werden wir damit nicht fertig sein, zu hoffen, zu warten und uns zu sehnen.

Die Theologin Dorothee Sölle schreibt:

Und es ist noch nicht erschienen was wir sein werden o gott der du auftust und offenbar machst

wann wird es so weit sein

wann werden wir sichtbar

wann wird die wahrheit an uns sichtbar

wann wird man an unseren städten sehenhier wohnen die söhne und töchter gottes

wann wird man erkennen hier wohnen die freunde gottes sie schrecken niemanden ab sie laden ein sie spielen handball mit denen die sie früher feinde nannten

wann werden wir sichtbar gott als deine töchter und söhne

komm bald maranatha beeil dich mach uns sichtbar töchter und söhne in deinem reich.

Gott hat uns versprochen: Er lässt uns nicht allein, er lässt uns nicht los. Er wartet auf uns.

So wie wir auf ihn warten.

Musik: Es kommt die Zeit.

Text: Bente Küster

Zum Hören...

 

 

Kirche und Religion im Radio und im Fernsehen

 Hier eine Zusammenstellung kirchlicher Sendungen der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten: hier klicken.

 

 

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Als digitaleNordkirche können wir auf ganz neue Weise in Gemeinschaft sein:

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über digitale Angebote,wie z.B. Predigten und Gottesdienste auf

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Kirche im NDR

Predigten als Podcast von Jonas Goebel

    Predigten als Podcast von Sara Burghoff

 Podcasts gibt es generell zu vielen Glaubensthemen. Hier gibt es eine Übersicht.

 

 

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