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Etwas Neues wagen

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

nach 22 Jahren ist für mich die Zeit gekommen, noch einmal etwas Neues zu wagen.

Ich werde meine Pfarrstelle zum 1. April wechseln und künftig dann als Krankenhauspastorin in der Schön Klinik Eilbek tätig sein.

Ich freue mich auf die neue Aufgabe, auch wenn es mir wahrlich nicht leichtfällt, das Vertraute hinter mir zu lassen, das mit so vielen wunderbaren Erinnerungen verbunden ist, liebe Gemeinde.

Ich habe meine Zeit hier in Reinbek-West immer sehr genossen.

Wir haben Nächte der Kirchen und Valentinstagsgottesdienste gefeiert, am Reformationstag der Stimme der Jugendlichen zugehört. Wir haben uns von unseren Freunden aus Mali köstlich bekochen lassen. Wir haben den Filmring zur Kinokirche eingeladen, in der Kirche getafelt und mit Konfirmand*innen übernachtet. Wir haben uns gemeinsam an wunderbarer Musik erfreut. Wir haben uns in Gottesdiensten Gott geöffnet, unser Herz gestärkt, Hoffnung geschöpft und uns gegenseitig zum Singen und Beten angestiftet.

Wir sind eine Gemeinde, die durch ihre Kita-Arbeit weiß, dass die Zukunft den Kindern gehört, eine Gemeinde, in der viele Menschen schon sehr lange mit christlicher Verantwortung in der Welt aktiv sind, eine Gemeinde, die sich um das Abendmahl versammelt und weiß, dass Jesus uns versprochen hat: “Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“

Ich danke Ihnen, liebe Gemeinde, lieber Kirchengemeinderat, für die Unterstützung und für das mir geschenkte Vertrauen – bei Taufen, Konfirmationen, Hochzeitstagen, aber auch auf den schweren Wegen, auf denen ich Ihre und Eure Begleiterin sein durfte.

Alle diese gemeinsamen Wege gehören zu dem Kostbarsten meiner Zeit als Pastorin dieser Gemeinde.

Nun möchte ich mich von Ihnen und Euch verabschieden und lade sehr herzlich zu meinem Abschiedsgottesdienst am Sonntag, dem 17. März um 15 Uhr in unsere Nathan-Söderblom-Kirche ein.

Anschließend lädt der Kirchengemeinderat zu Kaffee und Kuchen ins Gemeindehaus - mit viel Gelegenheit zum Reden.

Für meinen Abschied habe ich mir ein Wort aus dem 2. Brief des Timotheus ausgesucht:

„Gott hat uns nicht einen Geist der Ängstlichkeit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ (2. Tim. 1,7).

Mit diesem Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit haben wir zusammen Gemeinde gestaltet. Dafür danke ich Ihnen und Euch! Meiner Nachfolgerin Pastorin Bente Küster wünsche ich an dieser Stelle alles Gute.

Sie, liebe Gemeinde, werden mit ihr viele neue, schöne und interessante Erfahrungen machen. Da bin ich ganz sicher.

Gott befohlen Ihre und Eure Pastorin Barbara Schöneberg-Bohl

 

 

Neue Pastorin: Frau Bente Küster

Der Kirchengemeinderat hat sich für eine neue Pastorin entschieden:

Pastorin Bente Küster wird die Nachfolge von Pastorin Schöneberg-Bohl antreten.

Wir haben vom Landeskirchenamt die Möglichkeit erhalten, eine junge Pastorin für unsere Gemeinde zu bekommen, die ohne ein Ausschreibungsverfahren nach Reinbek-West kommen kann.

Der Kirchengemeinderat hatte die Gelegenheit, Pastorin im Probedienst Bente Küster in einem ausführlichen Gespräch kennenzulernen und ist von der Perspektive, mit ihr in die gemeindliche Zukunft zu gehen, sehr angetan.

Die gegenseitigen Erwartungen an Profil und gemeindliche Arbeit decken sich zwischen Kirchengemeinderat und Pastorin Küster sehr weitgehend.

So hat der Kirchengemeinderat beschlossen, auf eine Ausschreibung der Pfarrstelle zu verzichten und das Landeskirchenamt um die Zuweisung von Pastorin Küster zu bitten.

Wir freuen uns, dass damit bereits frühzeitig Gewissheit über die Nachfolge von Pastorin Schöneberg-Bohl besteht.

Die Schwerpunkte ihrer Arbeit umschreibt Pastorin Küster: „Wie wertvoll es sein kann, eine Kirche von unten zu leben, in der Menschen sich auf Augenhöhe begegnen und miteinander ihren Glauben, ihre Zweifel und ihre Hoffnungen teilen, ist eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte und die meine Identität als Theologin prägt.

In der konkreten Arbeit einer Gemeindepastorin sehe ich die Gestaltung von Gottesdiensten und Kasualien sowie die seelsorgerische Begleitung von Menschen im Mittelpunkt.“

Pastorin Küster wird voraussichtlich im Laufe des Sommers, - nach der Geburt ihres zweiten Kindes - mit ihrer Familie nach Reinbek übersiedeln und ihre Pfarrstelle in Reinbek-West zum 1. November 2019 antreten.

Der Kirchengemeinderat freut sich auf die Zusammenarbeit mit Pastorin Bente Küster.

 

 

Wie geht es bis weiter, in der Zeit, bis die neue Pastorin kommt?

I.iebe Menschen in der Kirchengemeinde Reinbek- West!

Mein Name ist Ursula Wegmann und ich werde von April bis Ende Oktober in Ihrer Gemeinde Pastorin die Vakanzvertretung übernehmen.

Ich mache schon seit vielen ]ahren Vertretungsdienste.

Zwischendurch gab es auch andere Dienstaufträge.

Davor war ich Pastorin in einer Gemeinde in Altona.

Ich habe sechs ]ahre am Pastoralkolleg der Nordkirche als Studienleiterin gearbeitet.

Ursprünglich komme ich aus der Nähe von Berlin, zum Theologiestudium hat es mich nach Greifswald verschlagen. Dort habe ich auch mein Vikariat gemacht und nach der Wende die Telefonseelsorge für Vorpommem aufgebaut. Dazu habe ich eine tiefenpsychologisch ausgerichtete Ausbildung in Ehe-Familien- und Lebensberatung abgeschlossen und auch in einer Beratungsstelle gearbeitet.

Ich liebe es, Gottesdienste zu halten.

Gemeinsam werden wir die Zeit des Übergangs gestalten bis lhre neue Pastorin ihren Dienst beginnt.

Sie erreichen mich ab dem 4. April über das Gemeindebüro, per Telefon 0176 19519878 oder unter u.wegmann@kirche-hamburg ost.de.

Mit guten Wünschen und bis bald! Ursula Wegmann